Grüngelbe Palmlanzenotter
Aus Herpetologie
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| Datei:DirkvdM palm pit viper-crop.jpg Grüngelbe Palmlanzenotter (Bothriechis lateralis) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Bothriechis lateralis | ||||||||||||
| Peters, 1862 |
Die Grüngelbe Palmlanzenotter (Bothriechis lateralis) ist ein Giftschlange aus der Familie der Vipern (Viperidae).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Merkmale
Grüngelbe Palmlanzenotter werden 60 bis 80, manchmal auch knapp über 100 Zentimeter lang. Weibchen werden größer als die Männchen. Sie sind von hellgrüner Färbung. Kleine gelbe Flecken ziehen sich in regelmäßigen Abständen entlang des Rücken. Eine gelbe Linie trennt die grüne Körperoberseite von der bläulichweißen Bauchseite. Der Kopf der Lanzenottern ist deutlich vom übrigen Körper abgesetzt und hat eine dreieckige Form. Vom Auge zum Mundwinkel zieht sich ein blaues Band. Das Auge hat eine senkrechte Pupille. Im Oberkiefer sitzen zwei lange Giftzähne, die bei geschlossenem Maul nach hinten geklappt sind. Palmenlanzenotter haben eine Greifschwanz.
[Bearbeiten] Verbreitung
Die Grüngelbe Palmlanzenotter bewohnt ausschließlich Nebelwälder und Bergregenwälder in Costa Rica und Panama in Höhen von 1200 bis 2300 Metern. Sie bevorzugt die Nähe von Bächen und hält sich meist im Blattwerk der Bäume und Sträucher auf. man hat sie auch schon in Kaffeeplantagen gefunden.
[Bearbeiten] Ernährung
Sie ernähren sich von Mäusen, kleinen Vögeln, Echsen und Fröschen. Wenn eine Grüngelbe Palmlanzenotter eine potentielle Beute ausgemacht hat, schleicht sie sich heran, stößt blitzschnell vor und beißt die Beute. Mit dem eindringen der Giftzähne presst sie das tödliche Gift ein. Nach dem das Beutetier verändet ist, schlingt sie es wie alle Schlangen im ganzen Stück herunter.
[Bearbeiten] Fortpflanzung
Die Grüngelbe Palmlanzenotter ist wie alle Arten der Gattung lebendgebärend (Ovoviviparie). Die Jungschlangen sind bei der Geburt schon über 20 Zentimeter lang.
[Bearbeiten] Giftigkeit
Das Gift der Grüngelben Palmlanzenotter hat Gewebe zerstörende und neurotoxische Bestandteile. Es kommt relativ häufig zu Unfällen, bei denen die Otter Menschen, die durch den dichten Wald gehen, beißt. Viele davon gehen tödlich aus.
[Bearbeiten] Literatur
- Ludwig Trutnau: Giftschlangen, Schlangen im Terrarium Band 2, 1998, Ulmer Verlag, ISBN 3-8001-7371-9
[Bearbeiten] Weblinks
- Especies de Costa Rica (spanisch)
