Kornnatter

Aus Herpetologie

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Kornnatter
Kornnatter (Pantherophis guttatus)
Systematik
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen
Familie: Nattern
Gattung: Kletternattern
Art: Kornnatter
Wissenschaftlicher Name
Pantherophis guttatus
Linnaeus, 1766


Die Kornnatter (Pantherophis guttatus) ist eine ungiftige Natter aus Nordamerika. Mit einer typischen Körperlänge von 120 bis 150 cm zählt sie zu den mittelgroßen Arten innerhalb der Gattung der Kletternattern. Sie ernährt sich als dämmerungs- und nachtaktiver Lauerjäger von kleinen Säugern, Amphibien, Reptilien und Vögeln. Aufgrund ihres großen Verbreitungsgebietes, welches sich über weite Teile der östlichen USA erstreckt, ist die Art in ihrer Erscheinung sehr variabel.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Mindestanforderung Terrarium

Kornnattern benötigen ein Terrarium mit den gesetzlichen Mindestmaßen:

1-2 Tiere, bis 20cm Grundfläche 0,10qm, Höhe 0,20m
1-2 Tiere, 20-50cm Grundfläche 0,20qm, Höhe 0,30m
1-2 Tiere, 50-100cm Grundfläche 0,30qm, Höhe 0,40m
1-2 adulte Tiere Grundfläche 0,90qm, Höhe 0,60m

Für jedes weitere Tier werden bis zu 0,20qm zusätzliche Grundfläche benötigt.


[Bearbeiten] Terrarium / Ausstattung

Beleuchtung: Spezielle UV-Lampen, wie für andere Reptilien, werden für die Kornnatter nicht benötigt – sind aber auch nicht schädlich. Die Beleuchtungszeiten sollten sich an den Tageslichtzeiten orientieren. Im Sommer kann von 6 Uhr bis 20 Uhr, im Herbst von 7 Uhr bis 19 Uhr beleuchtet werden. Während der Winterruhe von ca. Mitte Dezember bis Mitte Februar sollte die Beleuchtung ausgeschaltet bleiben.

Temperatur: Die Kornnatter benötigt ein Temperaturgefälle im Terrarium. Optimal ist ist ein Gefälle von 24°C – 27°C und ein Sonnenplatz von 30°C. Die Durchschnittstemperatur im Terrarium sollte 27°C betragen. Nachts sollte die Temperatur um 3°C – 4°C fallen. Wenn an warmen Sommertagen die Zimmertemperatur über 25°C liegt, kann die Beleuchtung zur Wärmeerzeugung ausgeschaltet werden.

Luftfeuchtigkeit: Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte zwischen 50% und 70% liegen. Wenn es im Terrarium zu trocken ist, können Häutungsprobleme auftreten – ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, kann es zu Atemwegserkrankungen bis hin zur Lungenentzündung kommen.


[Bearbeiten] Futter

In der Terrarienhaltung werden hauptsächlich Mäuse, Ratten und Küken verfüttert. Junge Schlangen sollten wegen des schnelleren Wachstums und den geringen Futtermengen öfters als adulte Schlangen gefüttert werden. Eine Babyschlange bekommt alle 5-7 Tage eine Babymaus, eine halbwüchsige alle 10-14 Tage einen Springer oder ein Rattenbaby und eine adulte alle 14-17 Tage mehrere Mäuse oder eine halbwüchsige Ratte.


[Bearbeiten] Bilder

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